Langweilige Flachdächer mit grauen Betonflächen müssen nicht sein!

Ein Dachgarten ist eine interessante Alternative und entwickelt sich fast von selbst zu einem kleinen Biotop.
Der Dachgarten wird schon von Anfang an beim Hausbau mit eingeplant, es muß vorher festgelegt werden, ob der Dachgarten auch wie ein Garten genutzt werden soll oder nur begrünt wird. Bei einer extensiven Begrünung mit Sedum-Sprossen oder ähnlichem, weniger Beton und Bewehrung verbaut werden.
Ein Dachgarten verringert die versiegelte Fläche eines Grundstücks, ein positiver Nebeneffekt ist ein verbessertes Raumklima im Haus. Eine Dachbegrünung kann aber auch auf einem Carport oder kleinem Anbau / Geräteschuppen realisiert werden.

 

Aufbau:

1) Geotextil 270g/ m2 als Unterschutzbahn
2) Wurzelschutzbahn aus PVC-Weich 1,2 mm
3) Drainagerohr D 65 mm und Dachabläufe DN 70
4) Blähton 10-15 mm als Wasserleitprofil
5) Trennlage aus Geotextil 150g/m2
6) Substrat/Blähtongemisch als Pflanzerde
7) Sedumstauden im Topf als Dachbegrünung

Die Dachfläche wird vom Bauunternehmer nach Dichtheitsprüfung übergeben und gründlich gereinigt, damit die Folien nicht beschädigt werden.
Nachdem die Folien verlegt und verschweißt sind, wird das Drainagerohr verlegt und mit an die Dachabläufe angeschlossen. Blähtonkugeln werden als Wasserleitprofil verteilt, darauf ein Geotextil und für die Pflanzen ein Gemisch aus Substrat / Blähton.

Als Bepflanzung haben wir Sedum-Sprossen in verschieden Farben gewählt. Die Tropfschläuche verschwinden im Lauf der Zeit unter dem Bewuchs. Die Trittplatten aus Holz ermöglichen eine leichtere Pflege des Dachgartens.

 

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